Im Rahmen des Bürgerservice-Portals haben Sie die Möglichkeit, Anträge an Ihre örtliche Verwaltung zu erfassen und direkt an das Bürgerbüro zur weiteren Bearbeitung weiterzuleiten.

Sollte Ihr persönliches Erscheinen aus Gründen der Identifikation oder zur Abgabe weiterer Unterlagen dennoch erforderlich sein, werden wir Sie im Rahmen der Erfassung Ihrer Anträge ausdrücklich darauf hinweisen.

Die unter Bürgerservice aufgeführten Dienste sind in unterschiedlicher Art und Weise nutzbar.

Bei direkter Nutzung klicken Sie einfach in der linken Navigationsleiste auf den jeweiligen Dienst, den Sie in Anspruch nehmen möchten.

Darüber hinaus können Sie im Bürgerservice-Portal auch ein Bürgerkonto einrichten. Dies können Sie entweder mit Ihrem neuen Personalausweis tun oder mit einem Benutzernamen und einem Passwort. Nach Einrichtung des Bürgerkontos werden die bei einer Nutzung notwendigen persönlichen Daten komfortabel aus Ihrem Bürgerkonto übernommen. Damit sparen Sie Zeit und erleichtern uns die Bearbeitung Ihres Antrags.

Wenn Sie Fragen zur Benutzung des Bürgerservice-Portals haben oder Hilfe beim Ausfüllen der Formulare benötigen, kontaktieren Sie bitte unser Bürgerbüro – wir helfen Ihnen gerne weiter.

Formulare

Nachfolgende Formulare konnten noch nicht ins Bürgerservice-Portal aufgenommen werden, deshalb stellen wir sie hier zum herunterladen bereit.

Zum Angeln braucht man einen „Führerschein”

Formelle Voraussetzung, um in einem bayerischen Gewässer, ob groß oder klein, mit der Handangel fischen zu dürfen ist der staatliche Fischereischein, sowie der Erlaubnisschein des Fischereiberechtigten. Beide Formulare müssen Sie bei sich führen und auf Verlangen den Aufsichtspersonen zur Prüfung übergeben.

Den Fischereischein können Sie in der Gemeindeverwaltung beantragen.

Die Antragstellung hat mit folgenden Unterlagen zu erfolgen:

  • Personalausweis oder Reisepass
  • Zeugnis der bestandenen Fischereiprüfung (Original, sowie eine Kopie)
  • zwei aktuelle Lichtbilder
  • bei Jugendlichen vom vollendeten 10. bis zum vollendeten 18. Lebensjahr die schriftliche Haftungsübernahme- und Einverständniserklärung der gesetzlichen Vertreter (aller Personensorgeberechtigten), sowie deren Personalausweise

Sofern Sie alle benötigten Unterlagen vorlegen, können wir Ihnen den Fischereischein sofort aushändigen.

Der Fischereischein ist persönlich vom Antragsteller abzuholen!

Zudem gilt es natürlich die rechtlichen Voraussetzungen, Schonmaße und Schonzeiten einzuhalten.

Fischereischein 1Alle wichtigen Gebühren und Informationen finden Sie im Faltblatt “Wie werde ich Angler” auf der Homepage vom Landesfischereiverband Bayern e. V.

Außerdem sind dort auch die notwendigen Auskünfte zur Angelfischerei aufzufinden:

 

Erlaubnisschein:

Neben dem staatlichen Fischereischein brauchen Sie für jedes Gewässer einen Erlaubnisschein des Fischereiberechtigten.

Die zuständigen Fischereiberechtigten (Verkaufsstellen) finden Sie im nachfolgenden Link:

Genossenschaft oberbayerischer Berufsfischer & Teichwirte

Gewerbe anmelden Die Gewerbeordnung (GewO) geht vom Grundsatz der Gewerbefreiheit aus. Jedermann hat somit Zugang zu allen gewerblichen Tätigkeiten. Die Tätigkeiten sind jedoch der Gewerbebehörde zu melden. Die Gewerbebehörde bescheinigt den Empfang der Gewerbeanzeige (Gewerbeschein). Was ist zu melden:

  • gewerbliche Tätigkeit im stehenden Gewerbe (beispielsweise Ladengeschäft, Büro, Werkstätte, Wohnung)

Wann ist zu melden:

  • Die Anmeldung muss vor oder gleichzeitig mit Beginn der Tätigkeit erfolgen. Dazu können Sie persönlich in die Gewerbebehörde kommen oder Sie reichen die Anmeldung über den Postweg ein und überweisen die entsprechende Gebühr auf das Konto bei der Kreissparkasse München-Starnberg-Ebersberg, IBAN: DE92 7025 0150 0430 5700 44, BIC: BYLADEM1KMS.

Wer muss melden:

  • Alle Gewerbetreibenden mit gewerblicher Niederlassung als Haupt- oder Filialbetrieb. Ohne Bedeutung ist hierbei, ob die gewerbliche Tätigkeit haupt- oder nebenberuflich ausgeübt wird, sowie die Höhe des erzielten Gewinnes.
  • Bei Personengesellschaften (beispielsweise BGB-Gesellschaften, OHG, KG) sind die geschäftsführungsberechtigten Gesellschafter als Gewerbetreibende anzusehen.
  • Bei juristischen Personen (beispielsweise GmbH, AG) obliegt die Meldepflicht dem oder den gesetzlichen Vertreter(n) (beispielsweise Geschäftsführer einer GmbH) .Um Vorlage eines Auszuges aus dem Handelsregister wird gebeten.

Folgen bei fehlender Meldung: Die Unterlassung der Meldung kann als Ordnungswidrigkeit mit einem Bußgeld bis zu 1.000 Euro nach der Gewerbeordnung und unter Umständen auch nach dem Gesetz zur Bekämpfung der Schwarzarbeit und illegalen Beschäftigung (SchwarzArbG) mit Bußgeld bis zu 50.000 Euro geahndet werden. Regeln für ausländische Staatsbürger und Staatsbürgerinnen Ausländer mit Ausnahme der EU-Ausländer, die in eigener Person im Inland eine gewerbliche Tätigkeit ausüben wollen, bedürfen einer Aufenthaltserlaubnis der dafür zuständigen Ausländerbehörde, nach der ihnen die Ausübung des betreffenden Gewerbes ausländerrechtlich gestattet ist. Gebühr: 25 Euro Gewerbe abmelden Auch die Beendigung einer gewerblichen Tätigkeit muss bei der Gewerbebehörde angezeigt werden. Die Gewerbeabmeldung ist zwingend vorgeschrieben. Die Gewerbeabmeldung kann persönlich oder schriftlich erfolgen. Für die schriftliche Abmeldung können Sie das Formular „Gewerbeabmeldung” verwenden. Gebühr: 15 Euro


Gewerbe ummelden Eine Ummeldung ist erforderlich wenn

  • der Standort des Gewerbes innerhalb Tutzings verändert wird (Verlegung).
  • der Gegenstand des Gewerbes verändert wird
  • der Betrieb auf zusätzliche Waren oder Leistungen erweitert wird, die bei Tätigkeiten der angemeldeten Art nicht geschäftsüblich sind

Die Gewerbeummeldung kann persönlich oder schriftlich erfolgen. Wenn Sie das Gewerbe auf Tätigkeiten erweitern, die erlaubnispflichtig sind, müssen Sie persönlich vorbeikommen. Gebühr: 15 Euro


Reisegewerbe Erlaubnis beantragen Wer ein Reisegewerbe ausüben will, muss dazu vorher die Erlaubnis im Landratsamt Starnberg beantragen Gaststättenrechtliche Erlaubnis beantragen Wer eine Gaststätte eröffnen möchte, muss ebenfalls vorher die Erlaubnis im Landratsamt Starnberg beantragen

Allgemeine Hinweise:

Zur Beantragung eines Ausweisdokuments ist es zwingend erforderlich, persönlich unter Vorlage eines aktuellen biometrischen Lichtbilds (nicht älter als 6 Monate) vorzusprechen.

Sollten Sie in unserer Behörde das erste Mal ein Ausweisdokument beantragen, benötigen wir zusätzlich eine Personenstandsurkunde, um Ihre Daten abgleichen zu können.

Bei ledigen Personen ist dies die Geburts- oder Abstammungsurkunde, bei verheirateten Personen die Heiratsurkunde.

Personalausweis beantragen

Deutsche Staatsbürger, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind verpflichtet, einen gültigen Personalausweis (oder Reisepass) zu besitzen.

Hinweise:

Minderjährige, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, gelten als allein antragsberechtigt (Vorsicht! Bei Reisepass erst ab dem 18. Lebensjahr). Zur Beantragung des Personalausweises ist daher die persönliche Vorsprache zwingend erforderlich.

Auch vor dem 16. Lebensjahr kann man einen Personalausweis erhalten. Dazu muss die Person, die als Sorgeberechtigte den Aufenthalt bestimmt, den Antrag stellen. Bei einem gemeinsamen Sorgerecht müssen beide Sorgeberechtigte den Antrag stellen. Die sorgeberechtigte Person und der/die Minderjährige müssen gemeinsam persönlich vorsprechen. Wenn beide Elternteile sorgeberechtigt sind, reicht es aus, wenn ein Elternteil anwesend ist und die Einverständniserklärung des anderen Elternteils mitbringt.

Seit dem 1. November 2010 erhalten Sie bei der Beantragung eines Personalausweises die Ausweiskarte im praktischen Scheckkartenformat. Neu ist, dass die aufgedruckten Daten im neuen Personalausweis auch digital abgelegt sind. Zusätzlich werden das Passfoto und auf Wunsch des/der Antragstellers/in die Fingerabdrücke digital im Ausweis gespeichert.
Die Beantragung eines Personalausweises ist grundsätzlich nur bei der Ausweisbehörde der Hauptwohnung durch persönliche Vorsprache möglich. Die Ausweisbehörde muss sowohl die Antragsberechtigung wie auch die Echtheit der Unterschrift(en) prüfen. Bitte legen Sie entsprechende Ausweisdokumente (Personalausweis, Reisepass) vor.

Sollten Sie sofort einen Personalausweis brauchen, haben Sie die Möglichkeit, einen vorläufigen Personalausweis zu beantragen. Dieser ist drei Monate gültig.

Gültigkeit der Personalausweise:

Für Personen unter 24 Jahren: 6 Jahre
Für Personen über 24 Jahre: 10 Jahre
vorläufiger Ausweis: maximal 3 Monate – Verlängerung ist nicht möglich

Hinweise zur Abholung:

Die Aushändigung kann an die Antragstellerin/ den Antragsteller oder an eine schriftlich bevollmächtigte Person erfolgen.

Auch die/der Sorgeberechtigte benötigt von der Ausweisinhaberin/ dem Ausweisinhaber eine entsprechende Vollmacht, wenn sie/ er das 16. Lebensjahr vollendet hat.

Eine Übersendung per Post ist nicht möglich.

Reisepass beantragen

Sie brauchen einen Reisepass, wenn sie außerhalb der Europäischen Union verreisen möchten (bitte informieren Sie sich bei Ihrem Reisebüro oder beim Auswärtigen Amt über die aktuellen Einreisebestimmungen des jeweiligen Reiseziels). Die Beantragung eines Reisepasses ist grundsätzlich nur bei der Passbehörde der Hauptwohnung durch persönliche Vorsprache möglich.

Die Beantragung eines Reisepasses für Minderjährige (also vor Vollendung des 18. Lebensjahres) obliegt der Person, die als Sorgeberechtigte den Aufenthalt zu bestimmen hat. Der/die Antragsberechtigte muss grundsätzlich persönlich bei der Ausweisbehörde in Begleitung des/der Minderjährigen zur Beantragung vorsprechen. Sofern beide Elternteile antragsberechtigt sind, ist die Vorsprache eines Elternteils ausreichend, wenn der schriftliche Antrag des anderen Elternteils vorgelegt wird.

Gültigkeit des Reisepasses:

Für Personen unter 24 Jahren: 6 Jahre
Für Personen über 24 Jahre: 10 Jahre
Eine Verlängerung der Gültigkeitsdauer ist nicht möglich.

Hinweis für Vielreisende:

Vielreisende können Reisepässe mit 48 Seiten statt der herkömmlichen 32 Seiten erhalten.

Hinweise zur Abholung:

Die Aushändigung erfolgt an den/die Antragsteller/in oder an eine schriftlich bevollmächtigte Person.
Eine Übersendung auf dem Postweg ist nicht zulässig

Expresspass:

Bei der Bundesdruckerei kann auch ein sogenannter Expresspass gegen einen Aufpreis von 32 Euro bestellt werden. Die Bearbeitungszeit (Antragstellung bis Aushändigung), beträgt etwa drei Arbeitstage.

Vorläufiger Reisepass:

Sollten Sie sofort einen Reisepass benötigen, erhalten Sie einen vorläufigen Reisepass mit einer Gültigkeitsdauer von 1 Jahr. Die Gebühr für den vorläufigen maschinenlesbaren Reisepass beträgt 26 Euro. Zur Ausstellung ist ein biometrisches Passfoto erforderlich.

Zweitpass:

Vor der Ausstellung eines zweiten oder weiteren Passes müssen bestimmte Antragsvoraussetzungen vorliegen. Um Ihnen unnötige Wege oder Wartezeiten zu ersparen, geben wir Ihnen hierzu einige Informationen.

Die einschlägigen passrechtlichen Bestimmungen sehen vor, dass niemand mehrere Pässe der Bundesrepublik Deutschland besitzen darf, sofern nicht ein berechtigtes Interesse an der Ausstellung mehrerer Pässe nachgewiesen wird. Dies stellt eine restriktiv zu handhabende Ausnahmeregelung dar, über deren Notwendigkeit ausschließlich die zuständige Passbehörde zu befinden hat.

Die Passbewerberin/der Passbewerber legt hierzu schlüssig und fundiert, möglichst durch Vorlage von Unterlagen (z.B. Firmenschreiben, Buchungsbestätigung, Flugticket, etc.) dar, dass sie/er ein berechtigtes Interesse an der Ausstellung eines weiteren Passes geltend machen kann. Begründungen, die nur prophylaktische oder allgemeine Aspekte beinhalten reichen dafür nicht aus. Auch kann nicht generell davon ausgegangen werden, dass für häufige Auslandsreisen automatisch immer zwei oder mehrere Pässe benötigt werden. Ebenso ist ein mit Sichtvermerken vollständig gestempelter Pass allein kein Grund für die Ausstellung eines weiteren Passes. Auch die Tatsache, dass bereits in der Vergangenheit mehrere Pässe geführt wurden, kann ohne Angabe konkreter, schlüssig nachvollziehbarer Gründe nicht automatisch die Ausstellung eines erneuten Zweitpasses zur Folge haben. Gerade bei der Genehmigung von Zweit- oder Drittpässen ist es nämlich unerlässlich, die Notwendigkeit im konkreten Einzelfall zu prüfen.

Die Gültigkeit eines Zweitpasses beträgt 6 Jahre.

Kinderreisepass beantragen

Alle deutschen Kinder bis zum 12. Lebensjahr können einen Kinderreisepass erhalten. Der Kinderreisepass wird seit dem 1.11.2007 maximal bis zur Vollendung des 12. Lebensjahres ausgestellt.

Die Beantragung des Kinderreisepasses obliegt der Person, die als Sorgeberechtigte den Aufenthalt zu bestimmen hat. Der/ Die Sorgeberechtigte muss grundsätzlich persönlich bei der Ausweisbehörde in Begleitung des Kindes vorsprechen. Sofern beide Elternteile antragsberechtigt sind, ist die Vorsprache eines Elternteils ausreichend, sofern die Einverständniserklärung des anderen Elternteils vorgelegt wird.

Gültigkeit:

Seit dem 1. Januar 2021 sind Kinderreisepässe nur noch maximal zwölf Monate gültig.

Verlängerung der Gültigkeit eines Kinderreisepasses:

Die Verlängerung der Gültigkeit eines Kinderreisepasses obliegt jener Person, die als Sorgeberechtigte den Aufenthalt bestimmen kann. Siehe auch Absatz „Kinderreisepass beantragen“. Eine Verlängerung des Kinderreisepasses ist nicht möglich, wenn dieser bereits ungültig ist. Als spätester Termin für die Verlängerung gilt daher der Tag, an dem der Kinderreisepass ungültig wird.

Der Kinderreisepass kann während seiner 12-monatigen Gültigkeitsdauer durch die Anbringung eines neuen biometrischen Lichtbildes und/oder Änderung der Körpergröße und/oder der Augenfarbe um weitere 12 Monate verlängert werden. Hierzu ist ebenfalls die Anwesenheit des Kindes zum Vergleich mit dem vorgelegten Lichtbild erforderlich.

eID-Karte für Bürgerinnen und Bürger der EU und des EWR beantragen

Zum 1. Januar 2021 wurde die eID-Karte mit Online-Ausweisfunktion für Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union sowie Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums eingeführt.

Wie der Personalausweis und der elektronische Aufenthaltstitel enthält die neue Chipkarte die Online-Ausweisfunktion. Ihre Inhaberinnen/Ihre Inhaber können sich damit sicher, einfach und auf hohem Vertrauensniveau online ausweisen und Behördengänge sowie geschäftliches digital erledigen.

Bürgerinnen und Bürger der Europäischen Union (EU) und Angehörige des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR) können die eID-Karte beantragen, wenn sie mindestens 16 Jahre alt sind.

In Deutschland können Sie die eID-Karte im Bürgeramt an Ihrem Wohnort beantragen.

Zur Beantragung Ihrer eID-Karte benötigen Sie das von Ihrem Heimatstaat ausgestellte und gültige Identitätsdokument, z. B. einen Pass oder eine nationale Identitätskarte (Personalausweis).

Gültigkeit der eID-Karte:

Die eID-Karte ist 10 Jahre gültig.

Die Gültigkeitsdauer kann nicht verlängert werden. Sie können vor Ablauf der Gültigkeitsdauer eine neue eID-Karte beantragen. Hierzu ist der Nachweis eines begründeten Interesses erforderlich.

Hinweise zur Abholung:

Die Aushändigung erfolgt an den/die Antragsteller/in oder an eine schriftlich bevollmächtigte Person.
Eine Übersendung auf dem Postweg ist nicht zulässig

Anzeige einer Veranstaltung

nach Art. 19 Landesstraf- und Verordnungsgesetz (LStVG)

Wer eine öffentliche Vergnügung veranstalten will, hat das der Gemeindeverwaltung unter Angaben der Art, des Ortes und der Zeit der Veranstaltung spätestens eine Woche vorher schriftlich anzuzeigen.

Ausgenommen sind Vergnügungen, die vorwiegend religiösen, künstlerischen, kulturellen, wissenschaftlichen, belehrenden oder erzieherischen Zwecken oder der Wirtschaftswerbung dienen.

Veranstaltungen auf öffentlichem Verkehrsgrund

Veranstaltungen, für die Straßen mehr als verkehrsüblich in Anspruch genommen werden, bedürfen der Erlaubnis. Die Benutzung dieser Straßen stellt dann eine Sondernutzung im Sinne der Straßengesetze dar. Soll eine Veranstaltung auf öffentlichen Verkehrsflächen abgehalten werden, ist eine Erlaubnis durch zuständige Straßenverkehrsbehörde erforderlich. Bei Bundes-, Staats- und Kreisstraßen ist die Untere Straßenverkehrsbehörde, hier das Landratsamt Starnberg, zuständig. Sind ausschließlich Gemeindestraßen betroffen, ist die Örtliche Verkehrsbehörde, hier die Gemeinde Tutzing, zuständig.

Notwendige Unterlagen:

  • Ausgefülltes Antragsformular
  • Veranstaltererklärung
  • Bestätigung über die Veranstalterversicherung
  • Streckenverlaufs-/Umleitungsplan
  • Kostenübernahmeerklärung

Die Kosten richten sich nach Art und Aufwand der Veranstaltung.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Antragstellung, dass die Bearbeitung der Anträge in der Regel vier Wochen erfordert.

Arbeiten im Verkehrsraum
Es muss vor Beginn der Arbeiten, die sich auf den Straßenverkehr (auch Fußgänger und Radfahrverkehr) auswirken, eine verkehrsrechtliche Anordnung bei der zuständigen Straßenverkehrsbehörde eingeholt werden. Hierbei ist ein genehmigungsfähiger Verkehrszeichenplan, evtl. Umleitungsplan beziehungsweise ein Verkehrsregelplan beizulegen.

Die Straßenverkehrsbehörde prüft daraufhin den Antrag und die beigelegten Pläne und wird bei Richtigkeit eine verkehrsrechtliche Anordnung ausstellen. Die Anordnung ist zu befolgen und durchzusetzen.

Notwendige Unterlagen:

  • Antrag auf verkehrsrechtliche Anordnung
  • Lageplan, Skizze oder Kartenausschnitte, aus denen die Örtlichkeit der Baustelle ersichtlich ist
  • Regelplan nach RSA, Verkehrszeichenplan und/oder Umleitungsplan

Entstehende Kosten:

Die genauen Kosten bemessen sich je nach Dauer der Gültigkeit und dem Arbeitsaufwand für die Prüfung von Verkehrszeichen- oder Umleitungsplänen und ob ggf. Ortsbesichtigungen durchgeführt werden müssen.

Bitte berücksichtigen Sie, dass aufgrund der aktuellen Lage die Bearbeitung bis zu 4 Wochen dauern kann.

 

Sondernutzungserlaubnisse
Die Benutzung der Straßen über den Gemeingebrauch hinaus (Sondernutzung) bedarf der Erlaubnis der Straßenverkehrsbehörde. Grundlage hierzu ist die Satzung über die Sondernutzung über den Verkehrsraum der Gemeinde Tutzing.

Notwendige Unterlagen:

  • Antrag auf Sondernutzungserlaubnis
  • Lageplan, Skizze oder Kartenausschnitte, aus denen die Örtlichkeit ersichtlich ist

Die Kosten sind in der Satzung über die Erhebung von Gebühren für Sondernutzungen an öffentlichem Verkehrsraum der Gemeinde Tutzing geregelt.

Bitte berücksichtigen Sie bei der Antragstellung, dass die Bearbeitung der Anträge in der Regel zwei Wochen erfordert.

Aufgrund § 9 der Satzung für die öffentliche Wasserversorgungsanlage der Gemeinde Tutzing (Wasserabgabesatzung – WAS –) sind die Anträge auszufüllen und der Gemeinde Tutzing vorzulegen.