Sonderausstellung
SEESTÜCKE – Aquarelle von Otto Barnstein (1916 – 1999)
9. September 2026 bis 28. Februar 2027
Der in München-Schwabing geborene Otto Barnstein absolvierte in den 1930er Jahren in München-Sendling eine Lehre zum Graveur. Bereits als junger Mann entwickelte er seine Liebe zur Kunst. Neben der Ausbildung besuchte er die Abendschule für Zeichnen, seit dieser Zeit begleitete ihn der Skizzenblock. In jungen Jahren war er zudem ein sehr erfolgreicher Sportler: 1936 wurde er Deutscher Jugendmeister im 110-Meter-Hürdenlauf. Der Zweite Weltkrieg veränderte sein Leben jedoch grundlegend, Otto Barnstein verlor ein Bein. Trotz dieser schweren Erfahrung fand er zurück zu seiner künstlerischen Arbeit.
Aber erst nach Ende seines aktiven Berufslebens als Grafiker beschäftigte er sich mit hoher Intensität der Perfektionierung der Aquarellmalerei und entwickelte seinen besonderen Stil. Bestimmend bei seinen Arbeiten sind seine Präzision und die Exaktheit der Linienführung. Was ihm in Worten unmöglich war auszudrücken, ermöglichte die Kunst: Die Vermischung von Pigment und Wasser auf dem weißen Papierbogen ließ etwas entstehen, das den Betrachter über die scheinbare Realität hinausführen kann und das „innere Sehen“ zulässt.
Die Präsentation in Tutzing ist erst die zweite Ausstellung seiner Werke, zu Lebzeiten suchte er nie die Öffentlichkeit.
Link zum Flyer
Öffnungszeiten
Montag
geschlossen
Dienstag
geschlossen
Mittwoch
14:00 – 17:00 Uhr
Donnerstag
geschlossen
Freitag
14:00 – 17:00 Uhr
Samstag
14:00 – 17:00 Uhr
Sonntag
14:00 – 17:00 Uhr
Ansprechpartner in der Gemeindeverwaltung:
- Graf-Vieregg-Str. 14 (Thomaplatz), 82327 Tutzing
- Christina von Koch
- 08158 – 2502 – 220
- ortsmuseum@tutzing.de
Eintrittspreise
Erwachsene: 2,00 €
Kinder: 1,00 €
Schulklassen: 0,50 €/Person
Mit dem „StarnbergAmmersee Gutscheinheft“ ein Nachlass von 0,50 €.

AUSGANGSPUNKT: Tutzing hatte keinen zentralen Ort, an dem es sich seiner Vergangenheit erinnern konnte. 2010 wurde das Ortsmuseum geschaffen.
ANLASS: Die alte Schule am See stand vor dem Verfall. Jedoch sollte sie erhalten bleiben, da sie ein wichtiger Bestandteil der Ortsgeschichte ist. Zudem ist der idyllische Blick auf diesen Abschnitt Tutzings eine echte Visitenkarte für unseren Ort.
IDEE: Der damalige Erste Bürgermeister Peter Lederer entwickelte die Idee, die alte Schule am See in ein Museum zu verwandeln, um das Gebäude zu erhalten. 2008 beschloss der Gemeinderat, das alte Schulhaus zum Museum umzubauen, einzurichten und fortan zu betreiben.
UMSETZUNG: Zwischen November 2008 und April 2010 wurde die Restaurierung durchgeführt. Die Finanzierung konnte mit Spenden gesichert werden.
ERGEBNIS: Die Ausstellungsfläche des Ortsmuseums beträgt 85 m² und ist in drei Räume aufgeteilt. Dieser kleine Rahmen bietet einen Entdeckungsort für die Ortsgeschichte und für spezielle, ortsbezogene Ausstellungen. Wechselausstellungen beleben das Angebot.
Das Ortsmuseum ist ebenerdig zu erreichen.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!