Die Gemeinde Tutzing am Starnberger See verkauft ein denkmalgeschütztes Mehrfamilienhaus im Ortszentrum Tutzing in absoluter Seenähe.

Der Verkauf des Anwesens in der Hauptstraße 24, Flur Nr. 56 der Gemarkung Tutzing, wird ohne Makler und somit ohne Maklerprovision durchgeführt.

Entsprechende Kaufangebote müssen ein Mindestpreisangebot von 750.000 Euro und eine Information hinsichtlich der künftigen Nutzungsvorstellung enthalten.

Das ganze Gebäude unterliegt dem Denkmalschutz und ist stark sanierungsbedürftig. Die Sanierungskosten belaufen sich nach einem Gutachten auf etwa 1 Million Euro.

Interessenten haben die Möglichkeit, bis Ende Juni 2021 ein entsprechendes schriftliches Kaufangebot bei der Gemeinde Tutzing abzugeben. Ansprechpartner ist die Geschäftsleitung:

Marcus Grätz
Kirchenstraße 9
82327 Tutzing
Tel: 08158-2502-211
E-Mail: geschaeftsleitung@tutzing.de

Besichtigungen sind je nach Coronalage und Terminverfügbarkeit, immer einmal wöchentlich am Freitagvormittag möglich.

Grundstücksbeschreibung

Lagebeschreibung Überregionale Lage Bundesland Bayern:

Regierungsbezirk: Oberbayern

Landkreis: Starnberg

Nahe gelegenes Ballungszentrum:
Landeshauptstadt München (Entfernung zum Stadtzentrum rd. 41 km in nordöstlicher Richtung)

Überregionale Straßenanbindung:
Bundesstraße B 2 mit Anschluss zur Bundesautobahn BAB 95

Regionale Lage

Regierungsbezirk: Oberbayern

Landkreis: Starnberg

Gemeinde / Einwohnerzahl:
Gemeinde Tutzing mit rd. 10.000 Einwohnern

Raumordnerische Bedeutung:
Gemeinde Tutzing als Mittelzentrum; sämtliche zentralörtliche Versorgungseinrichtungen und schulische Bildungseinrichtungen (u.a. Grund und Mittelschule, Realschule, Gymnasium) sowie Allgemeinkrankenhaus vorhanden; beliebter Wohn- und Ausflugsort im Südwesten des Starnberger Sees, Zudem gibt es Tutzing die Akademie für politische Bildung und des evangelische Akademie

Wirtschaftsstruktur:
Region um den Starnberger See stark auf den Tourismus ausgerichtet überwiegende Zahl der sozialversicherungspflichtigen Arbeitnehmer im Handel, Dienstleistungsbereich sowie in den Verwaltungen beschäftigt, daneben produzierende Gewerbebetriebe als gewichtiger Wirtschaftsfaktor, Landwirtschaft von untergeordneter Bedeutung im Wirtschaftsgefüge

Kultur / Naherholung / Sport:
Hohe Lebensqualität durch die Lage am Starnberger See und die Nähe zur Alpenregion; Vielzahl an Museen, Kunstsammlungen, Galerien, Theatern und Kinos in der nahegelegenen Landeshauptstadt München, aber auch im Ort selbst

Regionale Straßenanbindung:
Gut ausgebautes Bundes- und Staatsstraßennetz

Schienenverkehr:
Überregionaler ICE- sowie Regionalbahnanschluss mit Anbindung an die Landeshauptstadt München

Öffentlicher Personennahverkehr:
Anschluss an das S-Bahn-Netz des Münchner Verkehrsverbundes (MVV) und an das Busliniennetz der Regionalverkehr Oberbayern GmbH (RVO)

Flughafen:
Verkehrsflughafen München Franz-Josef-Strauß im Erdinger Moos mit einer Vielzahl von Flugverbindungen im Inland, nach Kontinentaleuropa und in außereuropäische Länder rd. 80 km in nordöstlicher Richtung

Örtliche Lage

Luftbild, besagtes Objekt, Hauptstraße 24, Flur-Nr.: 56

Lage im Gemeindegebiet:
Im zentralen Bereich des Hauptortes Tutzing, unweit des westlichen Ufers des Starnberger Sees gelegen

Sozialstruktur:
Im gegenständlichen Bereich des Hauptortes Tutzing Bevölkerungsschichten mit mittlerem bis gehobenem Einkommens- und Bildungsniveau dominierend

Straße / Art / Ausbauzustand:
„Hauptstraße“, zweispurige, asphaltierte Hauptdurchfahrtsstraße mit seitlichen Gehwegen, ortsüblich ausgebaut

Immissionsbelastungen:
Aufgrund der unmittelbaren Lage an der als Hauptdurchfahrtsstraße fungierenden „Hauptstraße“ sowie durch die unmittelbar an das Gymnasium Tutzing und an den Kindergarten St. Josef angrenzende Lage, ist im Bereich des Grundstücks, insbesondere zu den Stoßzeiten mit Immissionsbelastungen zu rechnen

Umgebungsbebauung:
Die entlang der „Hauptstraße“ liegenden Anwesen bestehen überwiegend aus freistehenden Wohn- und Geschäfts- bzw. Mehrfamilienhäusern unterschiedlichen Baualters mit einer Höhenentwicklung von Erdgeschoss, ein bis zwei Obergeschossen und überwiegend ausgebautem Dachgeschoss; in der unmittelbaren Umgebung des Objektes befinden sich außerdem u.a. das Gymnasium Tutzing, der katholische Kindergarten St. Josef, das Benedictus Krankenhaus Tutzing sowie die Evangelische Akademie

Nahversorgung mit Gütern:
Geschäfte zur täglichen, periodischen und aperiodischen Bedarfsdeckung im Hauptort Tutzing in ausreichendem Umfang vorhanden, darüberhinausgehendes Warenangebot und Einkaufsmöglichkeiten im Stadtzentrum der Landeshauptstadt München, rd. 41 km in nordöstlicher Richtung entfernt

Schul- und Kindertageseinrichtungen im Umfeld:
u.a. Gymnasium Tutzing an der „Hauptstraße“ unmittelbar südlich des Objektes, Benedictus-Realschule Tutzing an der „Hauptstraße“ rd. 230 m in südwestlicher Richtung und Grund- und Mittelschule Tutzing an der „Greinwaldstraße“ rd. 350 m in nördlicher Richtung entfernt;
7 Kindergärten/Kinderkrippen im Gemeindegebiet, u.a. das Kinderhaus St. Josef in unmittelbarer Nachbarschaft.

Anschluss an Individualverkehr:
Über die in rd. 4,4 km in nordwestlicher Richtung erreichbare Bundesstraße B 2 besteht in rd. 13,8 km Anbindung an die Bundesautobahn BAB 95 und über die Staatsstraßen St2563 und St2069 in rd. 27,1 km Anschluss an die Bundesautobahn BAB 96

Anschlüsse an ÖPNV:
Bahnhof Tutzing mit Bus- sowie S-Bahn- und Regionalbahnanschluss in rd. 650 m in südwestlicher Richtung erreichbar, vom Objekt lässt sich das Stadtzentrum der Landeshauptstadt München mit dem ÖPNV-Angebot in einem Zeitraum von ca. 40 Minuten erreichen, nächstgelegene Bushaltestelle „Tutzing, Gymnasium“ (Linien 958, 9600) unmittelbar südwestlich des Objektes

Freizeitgestaltung:
Bedingt durch den Fremdenverkehr überdurchschnittliches Freizeit- und Erholungsangebot in Tutzing bzw. der Region um den Starnberger See

Zusammenfassung der Lagesituation

Das Objekt befindet sich im Landkreis Starnberg im Hauptort der Gemeinde Tutzing, der sich am westlichen Ufer des Starnberger Sees befindet. Die Gemeinde ist als Fremdenverkehrsort überregional bekannt, genießt aber auch, bedingt durch den guten Verkehrsanschluss an die Landeshauptstadt München und die idyllische Region um den Starnberger See, den Ruf einer bevorzugten Wohnlage im erweiterten Einzugsbereich der Landeshauptstadt München. Die gegenständliche innerörtliche Lage wird positiv geprägt durch ihre geringen Entfernungen zu den infrastrukturellen Einrichtungen im Ort und besonders zum Ufer des Starnberger Sees (ca. 30 Meter).

Grundstücksbeschaffenheit

Lageplan, besagtes Objekt, Hauptstraße 24, Flur-Nr.: 56

Zuschnitt:
unregelmäßiger Zuschnitt, nordwestlich auf einer Breite von rd. 21 m von der „Hauptstraße“ begrenzt
Größe: 587 m²

Ausrichtung:
in Längsrichtung in etwa von Südosten nach Nordwesten
Oberflächenbeschaffenheit: Die Grundstücksfläche ist weitestgehend eben und weist keine nennenswerten Höhendifferenzen zum umliegenden Gelände auf

Untergrundbeschaffenheit:
Bebauung / Nutzung: Wohnhaus, Baujahr vmtl. um 1880, teilweise unterkellert, Höhenentwicklung von Erdgeschoss, Obergeschoss und teilweise ausgebautem Dachgeschoss, Satteldachabschluss mit Gauben und Zwerchhaus, freistehende Einzelgarage, die nicht überbauten Flächen sind in einfacher Form als Hausgartenfläche angelegt

Erschließungssituation:
Das Grundstück schließt an die öffentlich gewidmete „Hauptstraße“ und an den als Fußweg öffentlich gewidmeten „Schlösserweg“ an (Zufahrt zu den Stellplatzflächen im Bereich des gegenständlichen Grundstücks verkehrs- und wegerechtlich zulässig), die Anschlüsse an das örtliche Kanal- und Wassernetz sowie an die regionale Elektrizitätsversorgung sind vorhanden, für die vorhandene Bebauung fallen keine Erschließungsbeiträge mehr nach BauGB oder nach Kommunalabgabengesetz (KAG) an, es handlet sich also um ein ortsüblich erschlossenes und erschließungsbeitragsfreies Grundstück.

Bauliche Nutzungsmöglichkeiten

Bauplanungsrechtliche Situation

Darstellung Flächennutzungsplan:
MI- Mischgebiet (§ 6 BauNVO)
Baurechtliche

Beurteilungsgrundlage:
Für das gegenständliche Grundstück Fl. Nr. 56 der Gemarkung Tutzing und die nähere Umgebung befindet sich seit längerer Zeit der Bebauungsplan Nr. 70 „Kinderhaus St. Joseph“ in Aufstellung. Dieser wird das Gebäude „Mayr-Haus“ in seiner Kubatur und unter Berücksichtigung der denkmalrechtlichen Grundlagen künftig festschreiben. Aufgrund des Verfahrensstandes des Bebauungsplanverfahrens, ist gegenwärtig noch von einer Beurteilung nach § 34 BauGB (Umgebungsbebauung) auszugehen.

Denkmalschutzrecht

Das auf dem gegenständlichen Grundstück errichtete Wohngebäude ist unter der Bezeichnung D-1-88-141-91 in der bayerischen Denkmalliste als Baudenkmal i. S. d. Art. 1 Abs. 2 DSchG verzeichnet. Diese Eintragung lautet: „Landhaus, zweigeschossiger, traufständiger Satteldachbau mit Kniestock, straßenseitigem Zwerchhaus mit Balkon, rückwärtigem, 1899 von Xaver Knittel verkleinertem Waschhausanbau und Belvedere, um 1880; Einfriedung, schmiedeeisern, von Johann Suiter, 1912“

Art und Maß der vorhandenen baulichen Nutzung

Art der baulichen Nutzung:
MI – Mischgebiete (§ 6 BauNVO)

Maß der baulichen Nutzung:
Anzahl Vollgeschosse = II [EG, OG], Geschossfläche (wGF): rd. 391 m² , Geschossflächenzahl (wGFZ): rd. 0,67 (= 391 m² / 587 m²) mit dem Wohnhaus überbaute Grundfläche (GR): rd. 150 m² Grundflächenzahl (GRZ): rd. 0,26 (= 150 m² / 587 m²)

Nutzungs- und Erweiterungsmöglichkeiten

Der gegenwärtig in Aufstellung befindliche Bebauungsplan Nr. 70 „Kinderhaus St. Joseph“ beinhaltet in seinem Geltungsbereich auch das gegenständliche Flurstück Nr. 56 der Gemarkung Tutzing. Der künftige Bebauungsplan wird das bestehende Gebäude „Mayr-Haus“ in seiner Kubatur und nach den denkmalrechtlichen Vorgaben festschreiben.

Aufgrund des Verfahrensstandes des Bauleitplanverfahrens, richtet sich die bauplanungsrechtliche Beurteilung gegenwärtig noch nach § 34 BauGB, d. h. nach der Eigenart der näheren Umgebung.

Hinsichtlich Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der überbauten Grundstücksfläche entspricht die Bebauung des Grundstücks weitestgehend der Eigenart der näheren Umgebung.

Im vorliegenden Fall ist davon auszugehen, dass der gewöhnliche Geschäftsverkehr einen Ausbau des bisher nicht ausgebauten Bereiches im Dachgeschoss zu Wohnzwecken berücksichtigen wird. Eine zusätzliche Erweiterung des bestehenden Gebäudes durch Anbau und Aufstockung oder eine Erweiterung der überbauten Grundstücksfläche durch Errichtung eines weiteren Gebäudes, unter Beachtung der bauordnungsrechtlichen Regelungen (u.a. Abstandsflächenregelungen nach Art. 6 BayBO i.V.m. Satzung über ein von der BayBO abweichendes Maß der Abstandsflächentiefe der Gemeinde Tutzing), der bestehenden Gebäudesituation sowie der Eigenart der näheren Umgebung und der Belange des Denkmalschutzes wird für nicht genehmigungsfähig und realisierbar erachtet.

Bauliche Anlagen und Außenanlagen

Mehrfamilienhaus

Allgemeine Gebäudedaten
Gebäudeart:
Ursprünglich größeres Einfamilienhaus mit späterer Umnutzung in drei Nutzungseinheiten

Baujahr:
vmtl. um 1880

Umbau / Ausbau / Erweiterung:
vmtl. 1899 Verkleinerung Waschhausanbau, Ausbau Teilbereich Dachgeschoss

Modernisierung / Sanierung:
Mit Ausnahme einzelner bedarfsorientierter Maßnahmen (u.a. Erneuerung Fenster im Jahr 1991, Einbau Elektroboiler im Jahr 2004 keine weiteren Modernisierungen / Sanierungen

Unterkellerung:
teilweise unterkellert

oberirdische Geschosse:
Erdgeschoss, Obergeschoss, Dachgeschoss: teilweise ausgebaut

Wohnfläche (WFL):
rd. 272 m²

Nutzungssituation und räumliche Aufteilung

Das Wohngebäude wurde ca. im Jahr 1880 ursprünglich als großes Einfamilienhaus erbaut.

Das Gebäude ist teilweise unterkellert und weist eine oberirdische Höhenentwicklung von Erdgeschoss und Obergeschoss bzw. nur Erdgeschoss im Bereich des Anbaus und teilweise ausgebautem Dachgeschoss auf. Den oberen Gebäudeabschluss bildet ein Satteldach mit straßenseitigem Zwerchhaus und Gauben. Der Gebäudehauptzugang erfolgt über die südöstliche Fassade in das Erdgeschoss des Gebäudes. Von hier aus werden der Eingangsbereich bzw. der zentrale Verteilerraum mit offener Treppe in das Obergeschoss sowie mit Zugang zur Treppe ins Kellergeschoss erreicht.

Im Erd- und Obergeschoss stimmt die Grundrissaufteilung mit einem zentralen Verteilerraum mit offener Treppe, um den sich jeweils die einzelnen Wohnräume, die Küche und die Sanitärräume, teilweise als gefangene Räume u-förmig anordnen, weitgehend überein. Abweichend befindet sich im Erdgeschoss an der südöstlichen Gebäudeseite ein auch von außen zugänglicher, eingeschossiger Anbau, der im Bereich des Obergeschosses eine großräumige, nach Südosten ausgerichtete, überdachte Dachterrasse ausbildet.

Im teilweise ausgebauten Dachgeschoss befinden sich über einen Flur erschlossen zu Wohnzwecken ausgebaute Räume mit nach Nordwesten ausgerichtetem Balkon sowie ein Duschbad und Speicherflächen.

Das Kellergeschoss umfasst einen zu Lagerzwecken nutzbaren Raum.

Bauplanunterlagen, ohne Maßstab

Konstruktive Bauteile

Fundamente / Gründungen:
vmtl. Bruchstein- bzw. Ziegelmauerwerk

Umfassungswände, KG:
vmtl. Bruchstein- bzw. Ziegelmauerwerk

Umfassungswände, ab EG:
vmtl. Ziegelmauerwerk

Innenwände:
vmtl. Ziegelmauerwerk bzw. Ständerwände

Decken:
Gewölbe gemauert (über KG) bzw. Holzbalkendecken

Dachkonstruktion:
Satteldach in Holzbalkenkonstruktion, Zwerchhaus, einseitig mit Dachgauben

Dacheindeckung:
vmtl. Zinkblech, Dachaufbau im Detail nicht bekannt

Regenableitung:
Regenrinnen und Fallrohre vmtl. aus Zinkblech

Treppenbis EG:
einläufige Betontreppe mit viertelgewendeltem An- und Austritt, ohne Handlauf, ab EG: einläufige Holzwangentreppen mit viertelgewendeltem Antritten, Setz- und Trittstufen aus Massivholz mit Linoleumbelag, Geländer mit vertikalen, gedrechselten Füllungsstäben aus Holz und Holzhandlauf, vmtl. aus dem Ursprungsbaujahr

Aufzug:
nicht vorhanden

Terrassen / Balkone:
Dachterrasse über Waschhausanbau im Obergeschoss mit schmiedeeisernem Brüstungsgeländer, Fliesenbodenbelag und Überdachung als Stahlkonstruktion vmtl. mit Zinkblechdeckung; straßenseitiger Balkon aus Stahl auf Höhe des Dachgeschosses, auskragend, mit schmiedeeisernem Brüstungsgeländer mit geschwungenen, vertikalen Füllungsstäben

Gebäudeausstattung

Fassadengestaltung:
Putzfassade mit farblich abgesetzten Putzfaschen im Bereich der Fenster, Türen und der Gebäudeecken

Fenster / Fenstertüren:
überwiegend zweiflügelige Holzrahmenfenster und -fenstertüren mit Sprossenteilung und Isolierverglasung, Dreh- und Kippbeschläge, überwiegend mit Fensterläden

Türen:
Hauseingangstür als einflügelige Holzrahmentür mit Glaseinsätzen und schmiedeeisernen Fenstergittern, vmtl. aus dem Ursprungsbaujahr, Innentüren überwiegend als einflügelige, lackierte Holz-Füllungstüren, teilweise mit Glaseinsätzen, in lackierten Holzumfassungszargen, vmtl. aus dem Ursprungsbaujahr

Bodenbeläge:
Eingangsbereich im EG mit Fliesenbodenbelag, Wohnräume überwiegend mit PVC-, Teppich- und Laminatbodenbelag, Sanitärräume mit PVC und Laminatbodenbelag

Wandbehandlung:
überwiegend verputzt und gestrichen bzw. mit Holzverkleidung, Sanitärräume und Küchen halb- bzw. türhoch gefliest

Deckenuntersichten:
überwiegend verputzt und gestrichen bzw. mit Holzverkleidung

Sanitärausstattung:
Sanitärräume mit stehenden Klosetts mit vorwandmontierten Kunststoffspülkästen, Einzelwaschbecken mit Zweigriffarmatur sowie Duschwanne mit Schlauchbrause und Zweigriffarmatur; WC-Raum mit stehendem Klosett mit vorwandmontiertem Kunststoffspülkasten und Einzelwaschbecken mit Zweigriffarmatur; Dusch-Sanitärcontainer aus Kunststoff

Heizungsinstallation:
dezentrale Beheizung über Einzelöfen (Brennstoff: Öl), Warmluftschacht

Warmwasserversorgung:
über Elektroboiler

Elektroinstallation:
nicht mehr zeitgemäßen Anforderungen entsprechend dimensionierte Versorgung mit Brennstellen, Lichtschaltern, Steckdosen und Telekommunikationsanschlüssen

(Bauliche) Außenanlagen

Einfriedungen:
nordwestliche Grundstücksgrenze mit historischer Zaunanlage aus Schmiedeeisen mit Betonsockel, ansonsten Grundstücksgrenzen überwiegend mit Hecke sowie Stahl(stab)- bzw. Maschendrahtzaun mit integrierten Tür- und Toranlagen eingefriedet

Geländebefestigungen:
Zufahrt und Zuwegung asphaltiert bzw. mit Betonsteinplattenbelag befestigt, Außenstellplätze asphaltiert

Freiflächen-/ Gartengestaltung:
Rasenfläche mit Baum- und Strauchbewuchs, erhaltenswerte große Scheinzypresse

Kfz-Stellplätze:
2 Kfz-Außenstellplätze, Einzelgarage als Fertiggarage aus Beton mit Garagenkipptor aus Stahl im östlichen Grundstücksbereich